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Warmes Wasser leicht gemacht

29.09.2016    

Wärmepumpenboiler – Muss der alte Elektroboiler ersetzt werden, dann bietet sich als Alternative eine Wärmepumpe an. Für viele ist diese Erneuerung aber zu aufwendig oder zu teuer. In diesem Fall kann ein Wärmepumpenboiler eine gute Lösung sein.

In vielen Schweizer Haushalten wird das Warmwasser noch mit ineffizienten Elektroboilern erzeugt. Diese verursachen satte drei Prozent des Schweizer Stromverbrauchs. Bei Neubauten oder bei Komplettsanierungen des Heiz- und Warmwassersystems ist heute die Wärmepumpe die am häufigsten getroffene Wahl – zum Teil sogar betrieben mit Solarstrom vom eigenen Dach.

Ist jedoch eine Komplettsanierung technisch oder finanziell nicht machbar, kann der Wärmepumpenboiler (WPB) eine attraktive Lösung für den Ersatz des alten Elektroboilers sein. Der Wärmepumpenboiler funktioniert wie eine normale Wärmepumpe. Mittels einem Drittel Strom und zwei Dritteln Wärme aus der Umgebungsluft erwärmt er das Brauchwasser zum Duschen, Baden etc.

Durch die einfache Bauweise sind Wärmepumpenboiler wartungsarm und lassen sich fast überall installieren. Kompaktgeräte werden normalerweise in unbeheizten, zum Wohnraum hin gedämmten Kellerräumen installiert. Bei beheizten Kellerräumen kann man mittels Luftkanälen oder mit einem Split-Gerät Aussenluft nutzen, so dass sich der Keller nicht abkühlt.

Vorteile des Wärmepumpenboilers

In der Regel sind Wärmepumpenboiler (Kompaktgeräte) innerhalb eines Tages eingebaut und betriebsbereit. In der Anschaffung sind die Geräte etwas teurer als herkömmliche Elektroboiler, durch die Stromeinsparung von bis zu 400 Franken pro Jahr (bei einem Verbrauch von 200 Litern Warmwasser pro Tag) sind sie aber nach wenigen Jahren amortisiert.

Der Wärmepumpenboiler kann neben der Kostenersparnis noch weitere Vorteile bieten, wie beispielsweise die Entfeuchtung der Raumluft, was dazu führt, dass die Wäsche schneller trocknet. Auch kann die Abluft verwendet werden, um den Weinkeller oder andere Räumlichkeiten zu kühlen. Am besten schickt man also den Elektroboiler in Rente, um von diesen Vorteilen zu profitieren.

Quelle: www.topten.ch abgerufen am 02.08.2016

WEITERE INFOS

Wird ein monovalenter Elektroboiler (d. h. der Elektroboiler ist nicht an die Heizung angeschlossen) durch einen Wärmepumpenboiler ersetzt, wird das meist finanziell gefördert.

In vielen Kantonen geschieht dies durch das ProKilowatt-Förderprogramm «Effiboiler» von Energie Zukunft Schweiz, das den Austausch mit 450 Franken pro Gerät unterstützt.

Informationen und Anmeldung zum Wärmepumpenboiler-Förderprogramm von Energie Zukunft Schweiz: www.wpb-jetzt.ch